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INITIATIVE Gastgewerbe nimmt weiter Fahrt auf

Dorint Hotelgruppe reicht Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe mit Eilantrag wegen Insolvenzschutz ein

Dirk Iserlohe, alleiniger Vorstand der HONESTIS AG, über die aktuelle Lage:

„Hotelbetriebe sind Sonderopferträger, die seit vielen Monaten zum Wohle der Allgemeinheit faktisch geschlossen wurden. Zumindest bei den „Nicht-Kleine-Mittlere-Unternehmen“, also den größeren mittelständischen Unternehmensgruppen, sind die Staatshilfen aufgrund der Limitierungen unzureichend. Mit einer Deckelung der Überbrückungshilfe III auf 12 Millionen Euro für sechs Monate können diese Unternehmen nicht überleben, zumal die Insolvenzantragspflicht wieder reaktiviert ist.“

Zum Beispiel erlebt Konzernchef Dirk Iserlohe gerade, dass die Dorint Hotelgruppe mit Hilfe der derzeitigen Förderprogramme nur circa 37 Prozent der Verluste ausgleichen kann.

Wer gehört zu Ihrer Initiative?
Informell haben sich mehrere Hoteliers unregelmäßig in Abhängigkeiten zu einem digitalen Treffen seit Beginn der Pandemie zusammengeschlossen, sprechen über die aktuellen Probleme, Bedürfnisse und diskutieren über die Möglichkeiten der Aufmerksamkeitsschaffung; dies gilt insbesondere für die größeren Mittelständler, die von den Staatshilfeprogrammen Überbrückungshilfe I, II als auch von Limits benachteiligt werden. Eine der letzten Aktionen waren die ganzseitigen Anzeigen in der Welt und in der FAZ vom 21.04.2021.

Was sollte die Politik jetzt entscheiden?
Die Politik müsste zuerst den Insolvenzschutz für unverschuldet betroffene Unternehmen sofort wieder reaktivieren. Außerdem wäre es dringend nötig, die Erweiterung der Überbrückungshilfe für die Unternehmen, die wegen der Limitierungen der Förderprogramme disproportionale Entschädigungen erhalten haben, zu beschließen.

Wie kann in notgeratenen Betrieben geholfen werden?
Die Förderungen sollten den gesamten Pandemiezeitraum abdecken und müssten ohne Limits gleichberechtigt allen helfen.

Wie kann den 2,4 Millionen Beschäftigten des Gastgewerbes und der Hotellerie konkret geholfen werden?
Konkrete Hilfe wären Entschädigungsregelungen sowie eindeutige, verlässliche und bundeseinheitliche Programme zur Öffnung von Hotellerie und Gastronomie unter den gegenwärtigen Bedingungen der Pandemie.

Dirk Iserlohe
Alleiniger Vorstand HONESTIS AG
Vorsitzender des Aufsichtsrates der DHI Dorint Hospitality & Innovation GmbH


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